Lesung

Leseprobe 1

Mario auf der Flucht

Als Mario auf seinem erstaunlich flinken Kuschelbaum N'Bongoo in die Ebene mit ihren Äckern und Wiesen ritt, stellte er verwundert fest, wie weit der Herbst schon Einzug gehalten hatte. Die Felder waren abgeerntet, auf den gelben Flächen lagen riesige Plastikpillen verstreut, luftdicht verschlossene Silageballen, in denen die abgeernteten Pflanzenteile schon gärten. So ähnlich haben wohl unsere Kokons auch ausgeschaut, dachte Mario.
Als hätte der N'Bongoo seine Gedanken gelesen, sagte er: »Auch ihr beide wärt längst in Gärung übergegangen, wenn ich euch nicht verkleinert hätte.«
»Werden wir Rado jemals wiederfinden?«, fragte Mario laut, doch der N'Bongoo antwortete nicht.

 


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Leseprobe 2

Geschäftsmann Podoll im Berg

Die Koordinaten des Zentralcomputers unter dem Elfberg waren in das im Raumanzug integrierte Navigationsgerät eingegeben, der eingebaute magnetische Kompass zeigte Podoll, dass er auf dem richtigen Weg war. Nachdem er wie ein Maulwurf durch mehrere Gesteinsschichten gesurft war, erreichte er eine Tropfsteinhöhle mit vielen Nischen und Kammern. Hier konnte er normal laufen, das war gut, weil es die Abnutzung der teuren Diamant-Maulwurfshände verminderte. Die in seinen Helm eingebaute Grubenlampe schickte ihre Lichtstrahlen nach allen Seiten und was Podoll da sah, stellte eine kolossale Herausforderung an seinen ausgeprägten Besitztrieb dar. Überall schimmerten silberne und goldene Gesteinsschichten. Bunte Kristalle, größer als er selber, wuchsen in den Nischen und glitzerten in allen Farben. Tonnen von Gold und Silber und wertvollste Edelsteine, die er nur abzupflücken brauchte. Er zwang sich, nicht zu verweilen und in dem Reichtum zu schwelgen. Er hatte schließlich eine wichtige Mission zu erfüllen. Aber ein paar Proben mitzunehmen, das musste erlaubt sein.